1. Anmeldung eures freien Zimmers

Die Unterbringung von geflüchteten Menschen in privaten Unterkünften hält für beide Seiten Vorteile bereit: Geflüchtete Menschen wohnen in einer angemessenen Unterkunft, finden besser Anschluss und lernen schneller die Sprache. Ihr lernt eine andere Kultur kennen und unterstützt einen Menschen in einer schwierigen Situation. Wenn ihr mitmachen wollt, meldet euch einfach hier an. Wir bringen euch in Kontakt mit einem geflüchteten Menschen, der zu euch und eurer Wohnsituation passt. Bei der Anmeldung stellen wir euch ein paar Fragen zur Wohnsituation, zum Beispiel zur Anzahl der Mitbewohner*innen, eurem Wohnort, den Sprachen, die ihr sprecht etc.. Diese Informationen helfen uns, jemanden passenden zu finden.

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2. Kontakt herstellen

Wenn ihr euch angemeldet habt, vereinbaren wir einen Termin für ein gemeinsames Erstgespräch mit uns in dem wir alle offenen Fragen klären. Anschliessend suchen wir mithilfe eurer Angaben nach einer*m passenden Mitbewohner*in – z. B. in unserer Datenbank, in der sich auch geflüchtete Menschen registrieren können. Sobald wir jemanden gefunden haben, stellen wir den Kontakt zwischen euch her. Dann könnt ihr euch kennenlernen. Wenn ihr euch sympathisch findet, wird der/die neue Mitbewohner*in bald einziehen.

3. Finanzierung starten

Für die Finanzierung der Miete gibt es viele Möglichkeiten. Wir selbst haben positive Erfahrungen mit Mikrospenden gemacht und können das absolut empfehlen. Dabei sagen mehrere Leute monatliche kleine und Kleinstspenden für einen gewissen Zeitraum zu und richten einen Dauerauftrag ein. Diese Beträge bewegen sich oft zwischen 5 und 50 € monatlich. Außerdem ist es möglich, durch unser Mietkosten-Konto Mieten zu finanzieren. Dafür kann man hier spenden! Oftmals wird der Auszug aus Sammelunterkünften vom Jobcenter oder den Sozialämtern gefördert und die Mietkosten im Regelfall übernommen. Dieser Fall wird aber von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt. Sprecht uns an!

4. Es geht los!

Nachdem ihr euch kennengelernt habt, zieht eure oder euer neue*r Mitbewohner*in bei euch ein. Wir begleiten euch natürlich während dieser Zeit und sind Ansprechpartner für eure Fragen. Ihr könnt euch auch jederzeit an Organisationen in der Geflüchteten-Hilfe in eurem Ort wenden. Viele von ihnen fördern Sprachkurse, die Vernetzung in der Community, oder helfen dabei, ein Praktikum oder den Besuch von Uni-Kursen,… zu finden.